Feldbach schloss Städtepartnerschaft nach Polen – Zywiec

Feldbach schloss Städtepartnerschaft nach Polen

Eine Delegation aus Feldbach ist am Wochenende in die polnische Stadt Zywiec gereist, um eine Städtekooperation abzuschließen. Das Vorhaben ist geglückt und ist Bürgermeister Ing. Josef Ober zufolge ein „Jahrhundertereignis“.

Die Stadtgemeinde Feldbach hat mit der polnischen Stadt Zywiec eine Städtepartnerschaft besiegelt. Die Urkunden wurden im Rathaus Zywiec in Anwesenheit einer Delegation aus Feldbach von den Bürgermeistern Ing. Josef Ober und Antoni Szlagor unterzeichnet.

Die Beziehungen zwischen dem Vulkanland und der polnischen Großregion bestehen bereits seit etwa 20 Jahren. „Für Feldbach ist diese Partnerschaft ein Jahrhundertereignis. Wir werden in Zukunft mit Zywiec einen intensiven wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Austausch pflegen“, so Bürgermeister Ing. Josef Ober.

Die Stadt Zywiec pflegt bereits mit sechs mitteleuropäischen Städten eine Partnerschaft. An der Besiegelung der Verbindung mit Feldbach kamen aus allen Partnerregionen Abordnungen angereist, die der Delegation aus Feldbach zu diesem Schritt gratulierten.

Verbunden mit dem Festakt der Partnerschaftsvertragsunterzeichnung war auch ein intensives Kulturprogramm. Die Delegation aus Feldbach besichtigte das Rathaus und das Habsburgerschloss in Zywiec und eine der größten Brauereien in Polen mit dem Bierbraumuseum. Und mit einer Kranzniederlegung am Soldatenfriedhofdenkmal erinnerten die Feldbacher an die gefallenen österreichischen Soldaten im Ersten Weltkrieg.
Große Delegation aus der Südoststeiermark

Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Beskiden Volksmusik- und Volkstanzfestival im modernen Amphitheater, in dem 4000 Personen Platz finden. Unter den Teilnehmern waren Honorarkonsul Manfred Kainz, der Honorarkonsul außer Dienst Gerold Ortner, Bezirkshauptmann Alexander Majcan und Bezirkshauptmann außer Dienst Wilhelm Plauder, Kulturreferent Michael Mehsner und Gemeinderäte aus Feldbach. Als Dolmetscherin begleitete Eva Jud die Feldbacher Abordnung.

Fotos: © Johann Schleich